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Klimaresilienz statt Klimarettungspolitik: Warum Berlin Hitze, Wasser, Stadtphysik und Versorgungssicherheit ernst nehmen muss — statt sich in unbezahlbarer Dekarbonisierung zu verlieren

Frank-Christian Hansel
Die zentrale politische Unterscheidung der kommenden Jahre wird nicht lauten: Klimaschutz oder Klimaleugnung. Diese Alternative ist falsch gestellt. Sie ist die propagandistische Vereinfachung einer Politik, die aus einem komplexen naturwissenschaftlichen, technischen und stadtplanerischen Problem ein moralisches Herrschaftsprogramm gemacht hat. Die wirkliche Unterscheidung lautet: Klimaresilienz oder Klimarettungspolitik. Also: konkrete Anpassung an reale Belastungen — oder abstrakte Weltrettung durch Dekarbonisierung. Praktische Vorsorge — oder gesellschaftlicher Umbau im Namen einer CO₂-Monokausalität. Stadtphysik — oder Klimametaphysik.Resilienz bedeutet: Man nimmt Hitze, Trockenheit, Starkregen, Überflutung, schlechte Durchlüftung, überhitzte Quartiere und verletzliche Infrastruktur e…

Feindmarkierung. Über Herkunft, Symbolik und Funktionslogik der Antifa

Frank-Christian Hansel
 Jeder hat das Zeichen schon hundertmal gesehen, ohne es je gelesen zu haben. Zwei kleine Fahnen, eine schwarz, eine rot, in einen Kreis gestellt und leicht nach links geneigt. Es klebt auf Jacken und Laptops, es weht auf Demonstrationen, es taucht in Reden des Bundestags auf. Wer es trägt, ist überzeugt, etwas ganz Selbstverständliches zu bekennen: Ich bin gegen den Faschismus. Wer könnte etwas dagegen haben?Genau hier beginnt das Missverständnis. Denn dieses Zeichen bekennt sich nicht zu einer Haltung. Es markiert eine Funktion. Und wer diese Funktion einmal verstanden hat, der versteht auch, warum in Deutschland im Jahr 2026 eine staatliche Behörde sich öffentlich „Antifa“ nennen kann, während dieselbe Behörde die gewaltbereiten Träger dieses Namens in ihren eigenen Berichten als l…

Glauben und Wissen. Die Klimaapokalyptik als Zivilreligion – und der Verrat einer vatikanischen Titelseite

Frank-Christian Hansel
Am 16. Juni gab der Osservatore Romano seine Titelseite einer UNICEF-Warnung. Wer genau hinsieht, erkennt einen theologischen Vorgang – und einen Verrat.Eine Titelseite und ihr VerratAm 16. Juni 2026 widmete der Osservatore Romano, das Blatt des Heiligen Stuhls, seine erste Seite einem Bericht des Kinderhilfswerks UNICEF: „Il cielo sopra i bambini“, der Himmel über den Kindern. Die Hälfte aller Kinder der Welt, so die Botschaft, sei „täglich bedroht“ durch extreme Klimaereignisse; das Heilmittel folge der bekannten Liturgie – Emissionssenkung, Fossilausstieg, „gerechter Übergang“ zu den Erneuerbaren.Der Widerspruch ließ nicht auf sich warten; ein amerikanischer Kommentator, Frits Byron Soepyan, warf dem Blatt Panikmache vor und hielt ihm Daten entgegen, auf die ich noch komme. Doch sein sc…
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