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Wahl Sachsen-Anhalt und die Zeitenwende: Ob AfD-Durchbruch oder der Anfang vom Ende der CDU. Der Souverän will den Politikwechsel!

Frank-Christian Hansel
Heute wählt Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag. Wer gewinnt, steht fest: die AfD. Alle Institute sehen sie bei 40 bis 43 Prozent, die CDU bei 22 bis 23 – ein Abstand von rund zwanzig Punkten und für die CDU der tiefste Stand seit 1990, in einem Land, das sie seit 24 Jahren regiert.Offen ist heute Abend nur eine einzige Frage: Reicht es für die AfD zur absoluten Mehrheit der Sitze oder nicht? Reicht es, dann stellt sie die Regierung. Reicht es knapp nicht, dann versucht die CDU, sich mit SPD, Grünen und den Stimmen der Linken im Amt zu halten. Das sind die beiden Wege, um die es heute geht. Beide führen in dieselbe Zeitenwende. Der eine direkt, der andere mit Verzögerung – und mit dem Ende der CDU als Preis. Die Grundlage von allem: die Wirtschaftsbilanz. Sven Schulze war von 2021 bis Janua…

Warum und wie ich mit KI arbeite – und warum es gerade deshalb und nicht trotzdem meine Texte sind!

Frank-Christian Hansel
 „Da hat doch die KI mitgeschrieben.“ Der Satz fällt immer mal wieder. Wer ihn sagt, hat den Text eher weniger gelesen, als beschnüffelt. David Berger hat diese neue Ignoranz der Technikverweigerer heute auf Philosophia Perennis treffend vorgeführt, und Mathias Brodkorb hatte im CICERO quasi die komplementäre Ergänzung geliefert, warum die Maschine trotzdem nicht alles kann. Beide Texte haben mich zu einem (eigentlich unnötigen) Outing veranlasst, mit dem ich schon länger schwanger bin. Denn ich arbeite seit geraumer Zeit mit KI, ich verstecke es nicht, und ich kann sagen: Was unter meinem Namen erscheint, ist gerade deshalb und nicht trotz KI-Assistenz meins. Wie und Warum: Bergers Punkt: Das Werkzeug ist nicht das UrteilBerger erinnert an die Kolleginnen, die vom Internet nichts wi…

Wählerbetrug und illegitime Machtergreifung . Wie das Thüringer BSW den Wählerwillen neutralisiert, die Demokratie verächtlich macht – und warum jetzt nur Neuwahlen helfen

Frank-Christian Hansel
Am 4. September 2026 ist das Thüringer BSW als Partei quasi erloschen. Zehn Landtagsabgeordnete, darunter alle drei Minister und Vize-Ministerpräsidentin Katja Wolf, erklärten ihren Austritt. Der Landesvorstand tritt geschlossen zurück; sein Vorsitzender Gernot Süßmuth gibt zu Protokoll, die Partei sei nicht mehr zu retten. Zwei Tage zuvor hatten Stefan Wogawa, Dirk Hoffmeister und Roberto Kobelt Partei und Fraktion verlassen. Der Sonderparteitag ist abgesagt.Und was verkündet Fraktionschefin Sigrid Hupach in derselben Pressekonferenz? Man stehe weiterhin zur Koalition mit CDU und SPD. Ministerpräsident Mario Voigt feiert einen „Tag der Klarheit“. Innenminister Georg Maier freut sich, endlich ungestört weiterarbeiten zu können.Die Partei verschwindet. Die Macht bleibt. Das ist kein Betrieb…
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