Portrait von Frank-Christian Hansel

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Warum und wie ich mit KI arbeite – und warum es gerade deshalb und nicht trotzdem meine Texte sind!

Frank-Christian Hansel
 „Da hat doch die KI mitgeschrieben.“ Der Satz fällt immer mal wieder. Wer ihn sagt, hat den Text eher weniger gelesen, als beschnüffelt. David Berger hat diese neue Ignoranz der Technikverweigerer heute auf Philosophia Perennis treffend vorgeführt, und Mathias Brodkorb hatte im CICERO quasi die komplementäre Ergänzung geliefert, warum die Maschine trotzdem nicht alles kann. Beide Texte haben mich zu einem (eigentlich unnötigen) Outing veranlasst, mit dem ich schon länger schwanger bin. Denn ich arbeite seit geraumer Zeit mit KI, ich verstecke es nicht, und ich kann sagen: Was unter meinem Namen erscheint, ist gerade deshalb und nicht trotz KI-Assistenz meins. Wie und Warum: Bergers Punkt: Das Werkzeug ist nicht das UrteilBerger erinnert an die Kolleginnen, die vom Internet nichts wi…

Wählerbetrug und illegitime Machtergreifung . Wie das Thüringer BSW den Wählerwillen neutralisiert, die Demokratie verächtlich macht – und warum jetzt nur Neuwahlen helfen

Frank-Christian Hansel
Am 4. September 2026 ist das Thüringer BSW als Partei quasi erloschen. Zehn Landtagsabgeordnete, darunter alle drei Minister und Vize-Ministerpräsidentin Katja Wolf, erklärten ihren Austritt. Der Landesvorstand tritt geschlossen zurück; sein Vorsitzender Gernot Süßmuth gibt zu Protokoll, die Partei sei nicht mehr zu retten. Zwei Tage zuvor hatten Stefan Wogawa, Dirk Hoffmeister und Roberto Kobelt Partei und Fraktion verlassen. Der Sonderparteitag ist abgesagt.Und was verkündet Fraktionschefin Sigrid Hupach in derselben Pressekonferenz? Man stehe weiterhin zur Koalition mit CDU und SPD. Ministerpräsident Mario Voigt feiert einen „Tag der Klarheit“. Innenminister Georg Maier freut sich, endlich ungestört weiterarbeiten zu können.Die Partei verschwindet. Die Macht bleibt. Das ist kein Betrieb…

Nicht Muslime sind die Zukunft Deutschlands, sondern selbstbestimmte Bürger als freiheitsliebende Citoyens

Frank-Christian Hansel
Am 20. September wird der Konferenzraum der Khadija-Moschee in Berlin-Heinersdorf nach der Europawahl 2024 zum zweiten Mal zu einem Wahllokal. Der Imam der Gemeinde, Scharjil Khalid, berichtet, dass beim ersten Mal einige Wähler irritiert reagierten, als sie merkten, wo ihr Wahllokal liegt; vereinzelt fiel das Wort von der Islamisierung des Abendlandes.In einer Wahlkabine ist zunächst einmal niemand zunächst Muslim, niemand zunächst Christ, Türke oder Ostdeutscher. Man geht allein hinein, entscheidet allein und schuldet hinterher niemandem Rechenschaft, auch nicht der Gemeinde, in deren Haus man gerade steht. Das ist keine Formalie des Verfahrens, sondern sein Kern: Die Wahlkabine ist an sich der einzige Ort, an dem der Staat den Einzelnen aus jeder Gruppenzugehörigkeit entlässt.Khalid hat…
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