Portrait von Frank-Christian Hansel

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It’s the economy, stupid!

Frank-Christian Hansel
56 Prozent einer von Allensbach befragten Wirtschaftsentscheider plädieren inzwischen für irgendeine Form der Zusammenarbeit mit der AfD: 49 Prozent für punktuelle Kooperation, 7 Prozent sogar für ein festes Bündnis. 42 Prozent fordern strikte Ablehnung. Im eigenen Umgang mit der AfD zeigen sich 51 Prozent offen für Gespräche, 46 Prozent wollen Distanz. Befragt wurden 335 Vorstände, Geschäftsführer und Unternehmer. Gleichzeitig sind mit der schwarz-roten Koalition nur 21 Prozent zufrieden, 69 Prozent dagegen enttäuscht; mit der Wirtschaftspolitik sind über zwei Drittel unzufrieden. Genau darin liegt der Kern der Sache.Denn diese Zahlen zerstören das alte Narrativ, die AfD sei per se ein Risiko für den Wirtschaftsstandort. Das Gegenteil wird sichtbar: Der eigentliche Vertrauensverlust entst…

Wenn Wahlen nichts ändern (dürfen) – Rheinland-Pfalz und die absurde Logik des Polit-Kartells

Frank-Christian Hansel
Was in Baden-Württemberg als Einzelbefund gelten konnte, wird in Rheinland-Pfalz zum wiederholten Strukturmuster. Die AfD hat ihren Stimmenanteil von 8,3 auf knapp 20 Prozent mehr als verdoppelt – das beste Ergebnis, das die Partei jemals in einem westdeutschen Bundesland erzielt hat. Die SPD verliert fast zehn Prozentpunkte. Die FDP, die Freien Wähler und die Linke fliegen aus dem Landtag. Von sechs Parteien bleiben vier. Der Landtag schrumpft auf ein Drei-plus-eins-Parlament: CDU, SPD, Grüne – und eine AfD, mit der niemand koalieren will.Das Ergebnis zeigt eine tektonische Verschiebung – und zugleich die Reflexe eines Systems, das diese Verschiebung einzuhegen versucht. Erneut wird die einzig realistische Regierungsoption eine Große Koalition sein. Erneut wird eine Verdoppelung der Oppos…

Bürgerblock gegen Links: Von Spanien lernen!

Frank-Christian Hansel
Wer verstehen will, wie sich das europäische Parteiensystem unter dem Druck neuer Mehrheiten verändert, sollte nicht zuerst nach Brüssel, sondern nach Spanien schauen.Dort ist in den vergangenen fünf Jahren etwas geschehen, was in Deutschland noch immer mit moralischer Hysterie statt mit nüchterner Analyse betrachtet wird:Die bürgerliche Rechte und die rechte Opposition haben gelernt, sich trotz scharfer Konkurrenz, trotz programmatischer Differenzen und trotz wechselseitigen Misstrauens immer wieder so zueinander zu verhalten, dass linke Machtkartelle nicht automatisch im Amt bleiben. Genau darin liegt die eigentliche Lehre aus dem Verhältnis von der konservariven Volkspartei Partido Popular (PP) und Vox.Es ist zwar kein harmonisches Lagerbündnis, eher ein konfliktreiches, taktisches, oft…
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