Hansel wittert seine Chance: Von der SPD zur AfD und dann auch noch homosexuell
Aus einem am 23. Juni 2016 mit mir geführten längeren Gespräch destillierte Werner Kolhoff einen ab dem 4. August 2016 bundesweit in diversen mittelgroßen deutschen Zeitungen erschienenen Beitrag. Da die Schlusspassage dieses Zeitungsartikels Fragen der Thüringer Parteifreunde aufwarf, hatte ich dazu unmittelbar wie folgt Stellung genommen: Liebe Thüringer Parteifreunde, der am 4. August 2016 in diversen Zeitungen von Werner Kolhoff veröffentlichte Beitrag für eine Serie zum Thema „Parteien in der Krise – Demokratie in Gefahr?“ gibt mir Anlass zu einigen klarstellenden Bemerkungen: 1. Ich stehe dazu und das ist auch unsere AfD-Parteilinie, dass wir nie gegen Menschen oder Menschengruppen, ob Flüchtlinge oder Muslime, demonstrieren, polemisieren oder agitieren, sondern gegen die falsche Politik des Flüchtlingsrettungswahns der GroKo und der sie stützenden Landesregierungen. 2. Ja, wenn in Demos „Ausländer raus“ oder „Geht nach Hause“ mehr gegrölt als gerufen wird, lehne ich das ab, halte das für AfD-unwürdig und sage das auch. Einschlägig fand ich hier Teile des Publikums der Demo am 18.5.2016 in Erfurt – im Kontext des Auftritts von meinem Berliner Parteifreund Andreas Wild. Auf Teile dieses grölenden Publikums bezog sich das von mir wohl auch gefallene Wort „Mob“, nicht allerdings auf die Demos der AfD in Thüringen an sich. Vor dem Hintergrund, dass wir uns zu Recht gegen die falsche Politik stellen und nicht gegen Menschengruppen, halte ich das Anheizen von Stimmungen gegen sie für falsch. 3. In einem Kurzinterview mit Russia Today International am Tage der Erfurter Demo gegen die Moschee habe ich die Demonstration selbstverständlich in der Sache verteidigt und die Linie vertreten, dass die Leute bei diesen Vorhaben gefragt und eingebunden werden müssen und die AfD die einzige Partei ist, die die richtigen Fragen zur illegalen Massenmigration stellt. Ansonsten stehe ich im Übrigen zum Kopftuchverbot und Minarettverbot in Deutschland. 4. Björn Höcke und ich kennen uns seit Herbst 2013; für seine Art, wie er den Thüringer Landesverband zu Wahlerfolgen geführt hat, respektiere ich ihn, sehe aber manche Außendarstellung kritisch. 5. Zu Boateng dürfte von allen alles gesagt sein. Berlin, Frank-C. Hansel, 5. August 2016.