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Kategorie: Donald Trump

3 Artikel in dieser Kategorie

Eine amerikanische Trilogie. Die Rückkehr der Entscheidung

Frank-Christian Hansel
In den Wochen zwischen Ende April und Ende Juni 2026 habe ich für das amerikanische Magazin American Greatness drei Essays geschrieben. Als sie nacheinander erschienen, entpuppte sich, dass es gar keine drei getrennten Texte waren, sondern ein einziger Gedanke, der sich in drei Etappen entfaltet: vom Blick auf die amerikanische Außenpolitik über das, was sich im Innern der Staaten abspielt, bis zu der unbequemen Frage, was das alles für Europa bedeutet. Ich möchte diese kleine Trilogie hier auf Deutsch vorstellen und erzählen, worum es in jedem der drei Stücke geht und was sie miteinander verbindet. Der verbindende Gedanke lässt sich in einem Satz sagen: Die Politik kehrt zur Entscheidung zurück. Jahrzehntelang haben wir uns daran gewöhnt, dass sich Macht immer aus etwas anderem herleiten …

The Voter as the Prince's Nightmare: Machiavelli, Sloterdijk, and the Post-Democratic Art of Blocking the Transfer of Power

Frank-Christian Hansel
Peter Sloterdijk, in his new book The Prince and His Heirs, has taken up a theme that sits at the center of any serious theory of the political: power — its embodiment, its self-assertion, and its tendency to immunize itself against limitation. The book is about "great men in the age of ordinary people," about men "willing to go mad for the sake of power." Sloterdijk rereads Machiavelli in order to understand the modern type of the prince: Trump, Putin, Xi, Modi — and, by implication, Orbán — the new men of power in a world where charisma, amoralism, and media stagecraft are reshaping the old liberal procedures. Sloterdijk builds his reading on Machiavelli's foundational insight: a prince who means to hold his ground must learn "not to be good." The new autocrats, he argues, have learned t…

Geld und Kredit nach Klimadogmatik: Wie die EZB mit dem „Klimafaktor“ die Eigentumsordnung untergräbt

Frank-Christian Hansel
Gunnar Heinsohn zum Gedenken Die Europäische Zentralbank hat angekündigt, künftig einen sogenannten „Klimafaktor“ in ihre Bankenaufsicht und Risikobewertung integrieren zu wollen. Was zunächst nach technokratischem Fachvokabular klingt, ist in Wahrheit ein massiver Angriff auf das Rückgrat der marktwirtschaftlichen Ordnung: die Zinswirtschaft als Ausdruck einer freien Eigentumsökonomie. Der ideologische Zugriff auf die Kreditvergabe ist kein Detail politischer Feinsteuerung – sondern der Übergang in ein neues, dirigistisches Zeitalter: die Ära der klima-moralischen Kapitalzuteilung. Umso absurder wirkt dieses Vorhaben im internationalen Vergleich. Während die Europäische Zentralbank Kapitalflüsse nach Klima-Gesinnung lenken will, erklärt Donald Trump in den USA den Klimanotstand gerade o…