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Kategorie: Eigentumsökonomik

3 Artikel in dieser Kategorie

Die Halbierung einer Illusion. Bitcoin und die Eigentumsfrage – Teil III

Frank-Christian Hansel
Bitcoin hat innerhalb von gut zehn Monaten nahezu die Hälfte seines Wertes verloren. Am 6. Oktober 2025 erreichte die Kryptowährung mit rund 126.200 Dollar ihr bisheriges Allzeithoch. Heute bewegt sie sich um 64.000 Dollar. Aus der großen Euphorie ist ein Bärenmarkt geworden.Diese Halbierung ist mehr als eine weitere Episode in der notorisch volatilen Geschichte der Kryptowährungen. Denn der Absturz erfolgte ausgerechnet nach jener Phase, in der Bitcoin endgültig im etablierten Finanzsystem angekommen zu sein schien. Spot-ETFs öffneten den Markt für institutionelle Investoren, Unternehmen nahmen Schulden auf, um Bitcoin zu kaufen, und die Aussicht auf eine amerikanische Kryptoreserve befeuerte die Erwartung, Bitcoin könne sich tatsächlich als neue globale Anlageklasse etablieren.Genau in d…

Geld und Kredit nach Klimadogmatik: Wie die EZB mit dem „Klimafaktor“ die Eigentumsordnung untergräbt

Frank-Christian Hansel
Gunnar Heinsohn zum Gedenken Die Europäische Zentralbank hat angekündigt, künftig einen sogenannten „Klimafaktor“ in ihre Bankenaufsicht und Risikobewertung integrieren zu wollen. Was zunächst nach technokratischem Fachvokabular klingt, ist in Wahrheit ein massiver Angriff auf das Rückgrat der marktwirtschaftlichen Ordnung: die Zinswirtschaft als Ausdruck einer freien Eigentumsökonomie. Der ideologische Zugriff auf die Kreditvergabe ist kein Detail politischer Feinsteuerung – sondern der Übergang in ein neues, dirigistisches Zeitalter: die Ära der klima-moralischen Kapitalzuteilung. Umso absurder wirkt dieses Vorhaben im internationalen Vergleich. Während die Europäische Zentralbank Kapitalflüsse nach Klima-Gesinnung lenken will, erklärt Donald Trump in den USA den Klimanotstand gerade o…

Eigentum oder Enteignung – Warum die AfD immer auch noch die AfD von 2013 ist

Frank-Christian Hansel
Die Alternative für Deutschland wurde 2013 nicht aus Laune oder Protest heraus gegründet. Sie entstand aus der Notwendigkeit, gegen einen fundamentalen Systembruch in der europäischen Währungsordnung aufzustehen: Die Vergemeinschaftung von Schulden im Euro-Raum stellte einen Frontalangriff auf das Prinzip von Haftung und Eigentum dar. Was als "Solidarität" etikettiert wurde, war in Wirklichkeit die Einführung eines ökonomischen Ausnahmezustands. Heute, im Jahr 2025, erweist sich: Die Gründung der AfD war nicht nur gerechtfertigt, sie war prophetisch und zwingend. Denn die damalige Fehlentwicklung hat sich in den letzten 12 Jahren zur Systemlogik verfestigt. Der neue Bundeshaushalt der schwarz-roten Schuldenkoalition für 2025 spricht eine klare Sprache: Über 850 Milliarden Euro neue Schul…