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Kategorie: Gas

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Hoffnung auf gutes Wetter: Energieversorgungssicherheit im Kontext der deutschen Energiewende verkommt zum Glücksspiel

Frank-Christian Hansel —
Die aktualisierte Lage in bezug auf Gas ist deutlich schärfer als noch im Sommer: Deutschland steht am 12. Oktober 2026 bei rund 59,8 % Speicherfüllstand beziehungsweise 146,6 TWh; der NDR beziffert den Stand auf 60 % und damit rund 27 Prozentpunkte unter dem Mittel der Jahre 2017–2021. Die Speicher fassen insgesamt etwa 250 TWh, während Deutschland 2024 fast 850 TWh Gas verbraucht hat — der Hauptbedarf liegt im Winter.Das ist eine klare Verwundbarkeitsdiagnose. Fachleute warnen, dass ein besonders kalter Winter oder LNG-Ausfälle Gas für Deutschland knapp machen könnten; die Bundesnetzagentur sieht die Versorgungssicherheit aktuell zwar gewährleistet. Genau diese Doppelheit ist politisch entscheidend: Die Lage ist nicht akut kollabierend, aber sie ist strategisch schlecht vorbereitet.Hinzu…

Die aktuelle Energieversorgung in Deutschland – eine kritische Bestandsaufnahme

Frank-Christian Hansel —
Primärenergieträger: Bröckelnde Grundlagen Die Versorgung mit Primärenergieträgern wie Kohle, Gas und Öl ist in Deutschland formal weiterhin gewährleistet. Doch das Fundament dieser Versorgungssicherheit ist brüchig. Der politisch forcierte Ausstieg aus Kohle und Kernkraft hat die Bandbreite der verfügbaren Optionen massiv eingeschränkt. Die Möglichkeit, bei Engpässen einfach auf andere Primärenergieträger auszuweichen, ist faktisch illusorisch: Infrastruktur, Logistik und wirtschaftliche Rahmenbedingungen stehen dem entgegen. Besonders die Abhängigkeit von Erdgas ist riskant. Zwar gibt es Importe, unter anderem LNG-Lieferungen, mutmaßlich aus den USA und Russland, doch die Importmengen sind gering und die Versorgung bleibt volatil. Die geopolitische Lage – insbesondere die drohende Bloc…

Energiewende zwischen Realität und Ideologie – ein kritischer Lagebericht zur Strom- und Gasversorgung

Frank-Christian Hansel —
Die deutsche Energiepolitik steht exemplarisch für das Auseinanderklaffen von Anspruch und Wirklichkeit. Während die politische und mediale Klasse unverdrossen den klimapolitischen Heilsweg beschwört, zeigen die realwirtschaftlichen und netztechnischen Bedingungen ein deutlich komplexeres, oft widersprüchliches Bild – ein Bild, das immer mehr aufzeigt, wie fragil das Gebilde „Energiewende“ inzwischen geworden ist. Aktuell – Mitte April 2025 – bleibt der befürchtete „Oster-Blackout“ zwar aus. Die Netzsituation wirkt auf den ersten Blick stabil, die Frequenz im Griff, und die Stromüberschüsse, die durch schwankende Einspeisung von Solarenergie entstehen, liegen insgesamt in einem technisch beherrschbaren Rahmen. In der Spitze mussten zeitweise etwa 16 GW ins Ausland abgeleitet werden – ein W…

Erdgasversorgung in Deutschland: Nutzungskonflikte, Speicherstände und die Frage der Versorgungssicherheit

Frank-Christian Hansel —
Die Erdgasversorgung in Deutschland bleibt ein kritischer Faktor für die Energiepolitik und die wirtschaftliche Stabilität. Insbesondere die Nutzung von Gas für die Stromerzeugung in Zeiten der Dunkelflaute steht in direkter Konkurrenz zur Versorgung der Haushalte mit Wärme. Zudem stellt sich zunehmend die Frage, ob die derzeitige Energiepolitik ihrem grundsätzlichen Daseinsvorsorgeauftrag gegenüber den Bürgern gerecht wird oder ob immer noch politisch motivierte, also ökosozialistisch energiewende-getriebene Entscheidungen die Preisstabilität und Versorgungssicherheit gefährden. Gasverstromung versus Wärmeversorgung: Ein Nutzungskonflikt mit Folgen Deutschland setzt Erdgas sowohl für die direkte Wärmeversorgung von Haushalten und Industrie als auch für die Stromproduktion ein. Insbe…