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Kategorie: CSD

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Wenn Realität als „Instrumentalisierung“ diffamiert wird: Die Hetze der Linksmedien am Beispiel der Frankfurter Rundschau

Frank-Christian Hansel
Nicht “ausgeschlachtet”, sondern thematisiert!Die Frankfurter Rundschau behauptet, die AfD wolle die Bilder aus Ceuta für sich „ausschlachten“. Diese Formulierung gehört inzwischen zum festen Vokabular einer politischen und medialen Klasse, die unangenehme Wirklichkeiten nicht mehr widerlegen kann oder will und deshalb schon deren schlichte Benennung moralisch diskreditiert.Geschieht ein islamistischer Anschlag, „instrumentalisiert“ die AfD den Islamismus. Kommt es zu einem massenhaften Ansturm auf eine europäische Außengrenze, „schlachtet“ die AfD die Bilder aus. Steigen Gewalt, Sozialausgaben oder Wohnungsnot infolge einer ungesteuerten Migration, dann „schürt“ die AfD Ängste.Nach dieser Logik dürfte die Opposition nur noch über Ereignisse sprechen, die das Weltbild der Regierung und der…

Der CSD und seine politische Instrumentalisierung. Wie der Kampf für Freiheit und Gleichberechtigung zum politischen Zugehörigkeitsritual verkommt

Frank-Christian Hansel
Der Christopher Street Day war immer politisch, aber eben nicht, wie heute, politisch instrumentalisiert. Stonewall war kein Straßenfest. Die Proteste von 1969 richteten sich gegen Polizeiwillkür und die staatliche wie gesellschaftliche Diskriminierung Homosexueller. Auch die ersten deutschen CSD-Demonstrationen Ende der siebziger Jahre standen in der Tradition einer Schwulen- und Lesbenbewegung, die für konkrete Freiheits- und Bürgerrechte kämpfte: gegen den § 175, gegen strafrechtliche Verfolgung, gegen gesellschaftliche Ächtung und für ein Leben, in dem homosexuelle Menschen nicht länger ihre Existenz verstecken mussten. 1979 gingen beim ersten Berliner CSD rund 450 Schwule und Lesben auf die Straße.Das war Politik im besten Sinne. Es ging um die Freiheit des Einzelnen. Heute ieht es an…