Kipppunkt erreicht: Das Mullah-Regime muss gehen – Freiheit für Persien jetzt!
Es gibt Momente in der Geschichte, in denen Analyse in Verantwortung umschlägt. In denen Abwarten nicht mehr Nüchternheit ist, sondern Beihilfe. Der Iran hat einen solchen Moment erreicht. Der Kipppunkt ist überschritten.
Ein Regime, das sich ausschließlich noch durch nackte Gewalt an der Macht hält, regiert nicht mehr. Es exekutiert. Es organisiert keine Ordnung mehr, sondern verlängert sein eigenes Ende. Wer in dieser Lage noch von „Stabilität“, „Zurückhaltung“ oder „inneriranischen Prozessen“ spricht, verteidigt nicht den Frieden – er verteidigt die Gewalt.
Die Islamische Republik existiert heute nur noch als Repressionsapparat. Ihre ökonomische Steuerungsfähigkeit ist erodiert, ihre politische Legitimation aufgebraucht, ihre ideologische Bindekraft zerstört. Was bleibt, ist das Gewaltmonopol – eingesetzt gegen die eigene Bevölkerung.
Das ist kein Zeichen von Stärke, sondern von finaler Schwäche. Die Geschichte zeigt uns: Systeme, die nur noch (um sich)schlagen können, haben den inneren Zusammenhalt bereits verloren. Sie können sich noch eine Zeit lang halten, aber sie können nicht mehr integrieren, überzeugen oder befrieden. Der Kipppunkt liegt nicht dort, wo ein Regime fällt – sondern dort, wo es nur noch mit Gewalt existiert.
„Persien“ steht für eine Zivilisation, die älter ist als die islamistische Machtübernahme von 1979. Für Kultur, Geschichte, Nation – jenseits der klerikalen Staatsdoktrin. Das ist kein nostalgischer Reflex, sondern ein bewusster politischer Akt: Das Danach wird benannt, bevor das Heute endet. Wer den Namen setzt, setzt den Horizont. Und dieser Horizont ist postislamistisch, säkular und national.
Die internationale Politik – auch Europa – muss erkennen, dass dieses Regime politisch erledigt ist, oder sie klammert sich weiter an die Illusion von gesellschaftlicher (Un)Ordnung durch Unterdrückung.
Halbe Sanktionen, diplomatische Floskeln und das Hoffen auf „Reformkräfte“ innerhalb eines Gewaltapparats sind keine verantwortliche Politik mehr. Sie sind Ausdruck strategischer Feigheit. Wer jetzt noch Neutralität simuliert, entscheidet sich faktisch für den Status quo – und damit gegen die iranische Gesellschaft, also das persische Volk.
Natürlich ist der Weg nach dem Regime mit Unsicherheiten verbunden. Aber die Alternative heißt nicht Stabilität, sondern Dauerkrise, regionale Eskalation und permanente Repression. Ein System, das nur noch mit Gewalt existiert, produziert zwangsläufig Chaos – nach innen wie nach außen. Freiheit ist hier nicht das Risiko. Sie ist die einzige realistische Ordnungsperspektive. Dies ist keine Prognose. Es ist eine normative Setzung.
Der Kipppunkt ist erreicht, weil das Regime seine Legitimität verloren hat – nicht weil sein Sturz terminiert wäre. Geschichte kennt keine Fahrpläne, aber sie kennt Schwellen. Diese Schwelle ist überschritten.
Das Mullah-Regime muss gehen.
Nicht morgen, nicht irgendwann – sondern jetzt.
Freiheit für Persien. Jetzt.