Gefahrenpotential Energiewende – Die Titanic fährt munter weiter…
Während Brüssel und Berlin unablässig den Umbau der Energieversorgung zur „klimaneutralen Zukunft“ feiern, steuert das System längst auf einen strukturellen Kollaps zu. Die Energiewende produziert keine Stabilität, sondern eine gefährliche Illusion von Kontrolle – ein selbstreferenzielles Regime aus Statistik, Moral und Wetterglück. Die Titanic fährt munter weiter, der Eisberg ist nicht mehr nur schon in Sicht, sondern gerammt!
1. Wetterabhängigkeit und physikalische Grenzen
Der Windertrag 2025 war – trotz massiven Ausbaus – deutlich unter dem langjährigen Mittel. Im Oktober etwa fiel der reale Solarertrag auf das Niveau vergangener Jahre zurück, während die installierte Leistung explodiert ist. Rechnet man die „Erneuerbaren“ ehrlich auf ihre verfügbare Leistung herunter, zeigt sich:
Die vielbeschworene Versorgung durch Wind und Sonne funktioniert nur in Schönwetterphasen. Sobald Flaute herrscht, springt Gas ein – und das in immer größeren Mengen. Der Zubau fluktuierender Quellen schafft keine Versorgungssicherheit, sondern vergrößert die Abhängigkeit von fossilen Reservekraftwerken.
Der Traum, Deutschland mit Wind und Sonne stabil zu versorgen, bleibt ein feuchtgrüner Traum. Das Netz lebt von Reserve, nicht von Nachhaltigkeit.
2. Der Gaspoker: Versorgungssicherheit im Rückwärtsgang
Gas ist zum systemkritischen Rückgrat der Energiewende geworden – als Regelenergie, als Ersatz für abgeschaltete Kernkraft und als „Übergangsbrennstoff“ für die Elektrifizierung der Wärme. Doch gerade dieses Rückgrat wird gegenwärtig zersägt:
USA und Katar drohen offen mit Lieferstopps, wenn die EU ihre neuen Lieferkettenregeln („CSDDD“) nicht entschärft. Brüssel will moralische Kontrolle über die globale Energiewirtschaft, und riskiert damit die wichtigsten LNG-Quellen. Norwegen, unser letzter großer europäischer Lieferant, hat die Förderkapazitäten bereits zurückgefahren – das Land ist am Peak seiner Möglichkeiten.
Russland fällt mit dem vollständigen Gas- und LNG-Verbot ab 2028 endgültig aus, während selbst Transitgas aus der Türkei und Aserbaidschan als „russisch“ eingestuft und blockiert werden könnte. Das Ergebnis: Sinkende Lieferantendiversität, steigendes Preisniveau, schrumpfende Sicherheit. Die EU zerstört systematisch die Brücken, bevor die neuen überhaupt stehen.
3. Politisch erzeugte Knappheit – das Märchen von der „Freiheitsenergie“
Die Folge dieser Politik ist eine absehbare Mangellage. Noch sind die Speicher zu etwa 75 % gefüllt, doch das täuscht: Schon ein normaler Winter kann sie binnen Wochen halbieren. Die Industrie weiß das und bestellt kaum noch langfristig – weil Brüssel selbst den Markt durch Regulierung und Sanktionsmoral verunsichert.
Die Energiewende ist kein technisches Problem mehr, sondern ein politisch erzeugter Engpass. Knappheit ist kein Schicksal, sie ist Regierungsprogramm. In Wahrheit wird die sinkende Versorgungssicherheit stillschweigend einkalkuliert – als „Verbrauchsreduktion durch Transformation“. Die Deindustrialisierung senkt den Energiebedarf und wird zynisch als Erfolg verkauft. Fabriken schließen, das Netz stabilisiert sich – und die Politik nennt es „Fortschritt“.
4. Elektrifizierungswahn ohne Strom
Während Gas knapp wird, will man gleichzeitig alles elektrifizieren: Heizung, Verkehr, Produktion. Doch die Netze sind überlastet, Großspeicher fehlen, Kernkraft ist politisch verboten. Der Plan, die fossile Lücke durch Batterien und Windräder zu schließen, ist technisch absurd und zeitlich unrealistisch. Man ersetzt ein bewährtes, steuerbares System durch ein volatiles, wetterabhängiges Experiment – und nennt das „Zukunft“. Planbare Kilowattstunde wird durch das Gebet um Wind ersetzt.
5. Titanic-Metapher: Fortschritt als Selbsthypnose
Die politische Klasse sitzt auf dem Deck der Energiewende-Titanic, lauscht dem Orchester der eigenen Überzeugung und ignoriert den Eisberg aus physikalischer Realität. Das Schiff heißt Fortschritt, doch es fährt in die Dunkelheit – gelenkt von Kommissionen, die glauben, Moral könne Thermodynamik ersetzen. Der Kurs ist gesetzt: Lieferanten fallen weg, Preise bleiben hoch, Netze instabil, Speicher leer. Aber man hält Kurs. Man hat ja Ziele. Die Titanic fährt munter weiter – und niemand will der Erste sein, der das Wort „Stop“ ausspricht.
6. AfD-Position: Sicherheit vor Ideologie
Wer Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und industrielle Zukunft will, braucht kein ideologisches Experiment, sondern Realitätssinn:
Rückkehr zu Technologieoffenheit: Kernkraft, moderne Gaskraftwerke, effiziente Kohle. Strategische Lieferpolitik statt moralischer Belehrung. Langfristige Energieverträge mit zuverlässigen Partnern, ohne ideologische Vorbehalte. Nationale Energiesouveränität, nicht Brüsseler Planwirtschaft.
Die Energiewende in ihrer derzeitigen Form ist kein Fortschritt, sondern ein - mit Blick auf die wirtschaftlichen Kennzahlen - gescheitertes Hochrisikoexperiment, das Wohlstand, Versorgung und soziale Stabilität gefährdet.
Wer jetzt nicht gegensteuert, wird nicht nur frieren – er wird zusehen, wie ein ganzes Land in Haftung eines links-grün moralischen Nebels und dessen Illusionen gemommen wird und untergeht…