Der deutsche Atomausstieg: ein großer strategischer Fehler! Nur die AfD will und wird ihn korrigieren!
Der deutsche Atomausstieg gehört zu den dümmsten und auch teuersten energiepolitischen Fehlentscheidungen der Bundesrepublik. Was als klimaaktivistischer Fortschritt verkauft wurde, zeigt seine fatalen Konsequenzen: ein teureres, instabiles und für eine Industrienation riskantes Energiesystem. Deutschland hat funktionierende, abgeschriebene Kernkraftwerke abgeschaltet – Anlagen, die zuverlässig Strom lieferten, CO₂-arm, grundlastfähig und vergleichsweise günstig. Ersetzt wurden sie durch ein System, das von Wetter, Subventionen und politischen Wunschvorstellungen abhängt.
Inzwischen sprechen selbst energieökonomische Studien von volkswirtschaftlichen Mehrkosten in dreistelliger Milliardenhöhe. Je nach Berechnung könnte der Atomausstieg Deutschland 300 bis 600 Milliarden Euro gekostet haben. Diese Kosten tauchen nicht als einmalige Rechnung auf – sie stecken in Strompreisen, Netzentgelten, Subventionen und in der schleichenden Abwanderung energieintensiver Industrie.
Besonders bemerkenswert ist der Widerspruch der Bundesregierung – und vor allem des Kanzlers selbst. Friedrich Merz hat mehrfach eingeräumt, dass die Stilllegung der deutschen Kernkraftwerke ein schwerer strategischer Fehler gewesen sei. Auch die bemerkenswerte Aussage der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bezeichnet den deutschen Atomausstieg offen als „strategischen Fehler“ für Europa.
In diesem unmittelbaren Kontext erklärte Merz, er bedauere zwar den deutschen Atomausstieg, er sei jetzt aber schlicht „irreversibel“. Das ist die eigentliche Absurdität dieser Debatte: Der Bundeskanzler sagt offen, dass eine politische Entscheidung falsch war – aber korrigiert werden darf sie nicht. Politik wird damit zur Kapitulation vor den eigenen Fehlern.
Während weltweit eine Renaissance der Kernenergie beginnt – von Frankreich über Großbritannien bis nach Osteuropa – erklärt Deutschland seine eigene energiepolitische Sackgasse völlig unverantwortlich für unumkehrbar.
Besonders unerquicklich ist dabei die Rolle der SPD. Sie spricht gern über Industriearbeitsplätze und wirtschaftliche Stabilität – hält in ihrer klimaaktivistischen Blase aber gleichzeitig an einer Energiepolitik fest, die genau diese industrielle Basis untergräbt. Deutschland hat inzwischen einen der höchsten Strompreise der industrialisierten Welt. Energieintensive Industrien investieren außerhalb Europas. Energiepolitik führt für jedermann sichtbar zur Deindustrialisierung und Arbeitslosigkeit im Segment der Facharbeiterschaft. Der Widerspruch könnte größer kaum sein: Deutschland schaltet seine Kernkraftwerke ab – und importiert gleichzeitig Strom aus französischen Atomkraftwerken. Ideologie ersetzt hier offensichtlich Physik.
Die politische Konsequenz liegt deshalb auf der Hand. Eine ernsthafte energiepolitische Kurskorrektur – also die Revitalisierung der Kernenergie, Laufzeitverlängerungen, neue Reaktortechnologien wie die neu entwickelten kleinen modularen Reaktoren – ist im deutschen Parteiensystem derzeit nur mit der AfD denk- und machbar. Alle anderen Parteien haben sich ideologisch so fest an den Atomausstieg gebunden, dass sie selbst dann nicht umsteuern wollen, wenn sie längst erkannt haben, dass die Entscheidung falsch war.
Oder anders gesagt: Deutschland weiß inzwischen, dass der Atomausstieg ein Fehler war. Nur korrigieren will ihn die Regierung nicht. Genau das ist das eigentliche energiepolitische Problem dieses Landes. Übrigens: Die Mehrheit ist für die Revitalisierung der Kernenergie.