AfD – was steht jetzt an? Eine Mahnung zum 1. Mai!

I.

In aktuellen Umfragen stehen wir derzeit bundesweit bei bis zu 15,5 %. Unser kurzfristiges Potential, also die Menge derjenigen Wähler, die sich grundsätzlich auch vorstellen können, AfD zu wählen, liegt bei 4 %. Das ergibt in Summe 19,5 % maximal. Das reicht nicht, denn der Ausschöpfungsgrad beläuft sich aktuell auf 81,57 % und ist damit der höchste Wert aller Parteien. Damit ist beim gegenwärtigen Potential, also den 19.5 % das bisher wahrscheinlich obere Ende erreicht. Wie gesagt, das reicht nicht, um die deutsche Politik zu ändern, was nur Ziel unserer gemeinsamen Anstrengungen in der ganzen Partei in Ost und West sein kann!

Wenn das (angeblich) „rechte“ Potential ausgeschöpft ist, also nur diejenigen Wähler uns wählen, die trotz der massiven Anti-AfD-Medienkampagne der Altparteien samt Medienkartell nicht (erfolgreich) abgeschreckt wurden, also die mehr oder weniger “Schmerzfreien”, kommt es deshalb jetzt darauf an, unser Potential zu erweitern, d.h. wir müssen für deutlich mehr Wähler wählbar werden.

Nach der gesicherten Erkenntnis und frei nach dem Motto: „Wahlen werden in der Mitte gewonnen“, heißt das, dass wir die Wähler gewinnen müssen, die sich in der Mitte wähnen, sich von SPD/CDU-CSU/FDP aber nicht mehr wirklich vertreten fühlen, aber aufgrund der Hasskampagne gegen die AfD noch von (falscher) Scham gehemmt sind, das Kreuz bei uns zu machen. Und das heißt NICHT, sich einer imaginären politischen Mitte anzubiedern oder anzudienen, schon gar nicht den Parteien, die diese Wähler eben gerade nicht mehr glaubwürdig vertreten,  sondern schlicht, das Vertrauen der heimatlos werdenden bürgerlichen Mitte zu erarbeiten und diese nicht durch lautstarkes Getöse oder dumme Sprüche abzuschrecken! Die Anti-AfD-Kampagne hat bis heute leider durchaus gewirkt und das müssen wir ernst nehmen, denn 2/3 der Wähler, der höchste Wert aller Parteien, wollen (zumindest noch) mit uns nichts zu tun haben!

II.

Aber Zuversicht ist geboten. Mittlerweile sind fast 1/4 der Wähler zufrieden damit, was wir im Deutschen Bundestag machen. Wir machen da gute Sacharbeit, überzeugen durch unmissverständliche Reden und gewinnen damit Vertrauen, übrigens insbesondere auch in der beschriebenen bürgerlichen liberalen Mitte, die vom Lindner-FDP-Liberallala enttäuscht sind – wen wundert´s!.

Das Delta zwischen denen, die es sich „grundsätzlich auch vorstellen können“, AfD zu wählen und denen, die es sich „grundsätzlich gar nicht vorstellen können“, AfD zu wählen, beläuft sich aktuell auf 15 %. Zumindest diese 15 % sind für uns als AfD im Sinne der Partei des Rechtsstaats und des politischen Realismus aus der Mitte der Gesellschaft grundsätzlich erreichbar. Der Kampf um diese Wähler ist kein Kampf gegen Windmühlen, wie, so sieht es doch ehrlicherweise aus, der Kampf um die Straße in der Hoffnung, dass sich ein Millionenheer Enttäuschter endlich aufrafft, die Altparteien wegzudemonstrieren. Nein, diese Lücke, um die muss es jetzt ganz bewußt gehen: Das ergeben  zusätzlich zum bisherigen maximalen Potential von 19,5 % weitere 15%, also insgesamt fast 35%. Das wäre am Wahltag dann tatsächlich der höchste Wert aller Parteien. Darum muss es jetzt gehen, dann kommt Keiner mehr an uns vorbei, weder im Parlament, noch auf der Straße.

Wer also, egal in welcher Gliederung, unreflektiert laut und als Solist dazwischenhaut, unachtsam zu schnell unüberlegtes Zeug twittert oder postet, im scheinbaren Namen der AfD gegen Menschen hetzt („Kameltreiber“ und alles, was es sonst noch so an Bezeichnungen gibt), versündigt sich unmittelbar am realistischen Erfolg der AfD und mittelbar an Deutschland, das es, wie wir zurecht immer sagen, als unser freies und lebenswertes und zukunftsfähiges Land in freier Selbstbestimmung zu retten gilt.

 

 

 

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4 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Das sehe ich ganz anders ! Viele die sagen sie wollen mit Uns nichts zu tun haben , sagen das aus Angst ! Dieselbe Angst die die Krankenschwester im kath. Krankenhaus nicht aus der Kirche austreten läst .

    • Natürlich ist das in sehr vielen Fällen so. Die wählen uns aber deshalb auch nicht. Aber genau diese Angst müssen sie verlieren und dazu müssen wir unseren Beitrag leisten!

  2. Sehr geehrter Herr Hansel,
    sie haben vollkommen recht.
    Für mich heisst das Zauberwort Differenziertheit.
    Ob jemand ein gutes und nützliches Mitglied einer Gemeinschaft ist, ist keine Frage der Hautfarbe, des ethnischen Hintergrunds oder auch der Religionszugehörigkeit.
    Einzig und allein die persönliche Einstellung zählt.
    Man muss die Dinge aber auch beim Namen nennen dürfen. Für Mörder und Vergewaltiger, für muslimische Hetzer oder auch für afrikanischen Mob, der die Strassen unsicher macht, sollte es keine politische Korrektheit in der Sprache und auch keine in der Reaktion des Staates geben.
    Natürlich gibt es auch deutschen Abschaum ohne Migrationshintergrund.
    Die Qualitätsmedien haben z. B. kein Problem damit, irgendwelche Idioten, die jüdische Grabstätten schänden als “braunen Dreck” zu bezeichnen, wie ein Moderator des hessischen Rundfunks vor einiger Zeit schwadronierte.
    Sachlich korrekt aber in der Sprache Klartext ohne sich zu Qualitätsäußerungen wie beim HR hinreißen zu lassen, das sollte die AfD auch weiterhin von den abgehalfterten Parteien unterscheiden.

  3. 35% wäre zwar ein sehr solides Ergebnis. Dennoch wird ein Politikwechsel ohne Koalitionspartner nicht gehen, s. Österreich. Womöglich wären aber zuvor einige Landesregierungen der AfD Hand. Dann kommt es insbesondere auf eine überzeugende Landespolitik, wo es z.B. un Polizei- und Sicherheitsfragen geht. Ich sehe daher noch keine Wende für die nächsten BT-Wahlen.

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