Warum „Krieg“ vor Ort in Nah-Ost keine Option (mehr) ist…

Gunnar Heinsohn erklärt unter Rückrriff auf demographische Tatsachen und den warnenden Beleg aus Afghanistan, warum ein Krieg keine reelle Option mehr ist: „Wer nur Gesamtbevölkerungen vergleicht, um sich seiner Unverwundbarkeit zu versichern, vergisst, dass selbst üppigste Rentnerscharen wenig ausrichten gegen dritte und vierte Brüder, die mit dem Rücken zu Wand stehen. Wenn Vergreiser-Nationen demographisch hochgerüstete Gegner vor Ort niederwerfen wollen, werden sie scheitern oder in Kriegsverbrecher-Prozessen landen. Besser bewährt sich die Sicherung der eigenen Grenzen. Hochentwickelte Aufspür- und Befestigungssysteme erlauben auch kleinen Einheiten eine effektive und obendrein bezahlbare Abwehr. Auch dazu ist von Israel zu lernen. Entscheidend ist das Stoppen des Nachschubs für das Milieu, in dem die Töter indoktriniert werden. Wie fruchtbar dieser Nährboden ist, zeigt sich gerade daran, dass er sogar vor dem Islamismus Fliehende in frische Rekruten für seine Anliegen verwandelt. Die dritte Variante ist eine Kombination aus Verweigerung von Heimatschutz und Unfähigkeit zur Intervention. Momentan favorisiert Berlin die letzte Option, aber es gäbe Alternativen.“

 

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