Schon wieder: Alles #Höcke oder was? Mitnichten!

Im Dezember habe ich das für die AfD aus meiner Sicht geltende Credo formuliert, das nach wie vor Gültigkeit hat:

„Es muss uns, der Alternative für Deutschland, um die eigene Wählbarkeit für Diejenigen gehen, die von den Altparteien weg wollen, und das sind tagtäglich mehr! Die AfD lebt nicht in einem luftleeren Raum, sondern systemtheoretisch gesprochen in einer Umweltbeziehung. Das heißt nichts anderes, als dass die AfD nicht allein auf der Welt ist und nicht im luftleeren Raum um sich selbst kreist. Wäre es so, könnte uns auch eine schon spürbare Binnenradikalisierung egal sein. Aber als Partei wollen wir ja gerade extern wirken und das hebt die Relevanz der Umweltbeziehung hervor, die sowohl taktische als auch strategische Komponenten hat.
Das externe politische Umfeld, das die Medien mit prägen, arbeitet massiv gegen die AfD und die teilweise in hohem Maße erfolgreiche Stigmatisierung der Partei erlaubt es allzu Vielen nicht, sich uns zuzuwenden, obwohl sie es woll(t)en. Die von uns erfolgreich sukzessive zu schaffende Gegenöffentlichkeit ist noch nicht stark genug, dagegen anzukommen. Darum schadet in dieser Phase jegliche Steilvorlage an die Gegenseite in unserer politischen Umwelt….“

In diesem Kontext habe ich auch etwas deutlicher getwittert:

Ich sehe es letztlich so, wie Michael Paulwitz. Und das wird man ja wohl sagen dürfen, in unserer AfD, und sagen müssen dürfen, in der Partei des politischen Realismus aus der Mitte der Gesellschaft:

„Björn Höckes Dresdener Rede hat der AfD einen Bärendienst erwiesen. Das augenzwinkernde Kokettieren mit zweideutigen Formulierungen („wir wollen den vollständigen Sieg“), das aufgesetzte Ausschließlichkeits-Pathos, das rhetorisch überhöhte, holzschnittartige Entweder-Oder – das paßt nicht zum selbstgesetzten Anspruch einer „Vision“ der „inneren Erneuerung“ und lädt zur böswilligen Interpretation geradezu ein. Mußte das sein, diese Steilvorlage?“ Hier der ganze Kommentar, den ich unterschreibe….

 

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