#AfD ist für Schwule und Lesben die bessere Alternative als #CDU oder #R2G

Mein Beitrag in der 15. Plenarsitzung des Abgeordnetenhauses von Berlin greift auf der einen Seite Aspekte einer tatsächlichen Emanzipation von und für Schwule(n) und Lesben auf und warnt vor Übertreibungen!

Überraschenderweise haben uns CDU und FDP hier „rechts überholt“, was wieder mal bestätigt: Die AfD ist die Partei des politischen Realismus aus der Mitte der Gesellschaft. Und diese Überrasschung ist auch dem Online-Szene-Kanal queer.de aufgefallen. Immerhin, auch wenn daraus noch nicht die entsprechenden Schlüsse mit Bezug auf die AfD gezogen werden…

Nur nebenbei: Hat Irgendjemand irgendjemanden von der AfD gegen die erste offizielle gleichgeschchlechtliche Trauung vor dem Rathaus Schöneberg gesehen, der dagegen etwas demonstriert hätte? Wenn die AfD also homophob WÄRE und Hass schüren wollen würde, hätte so ein Anlaß doch Gelegenheit sein müssen, oder nicht? Wenn nicht dann, wann dann? Fehlanzeige! Fehlanzeige für das ganze Propagangagerede von einer angeblich homophoben AfD.

Hier 2 Ausschnitte aus der Rede:

„Was  wirklich ein bedeutender Schritt in die richtige – und zwar tatsächlich emanzipative – Richtung wäre, die es jungen Menschen erleichtern würde, sich zu „outen“ und zu dem zu stehen, was sie sind? Wenn sich nämlich auch öffentlich vermehrt bekannte Vorbilder dazu bekennen würden!

Wenn Politik und Gesellschaft zum Beispiel die Sport- und Fußballverbände auffordern oder ermuntern würden, ihre Spitzensportler und Fußballer zu motivieren, sich offiziell zu outen! Das wäre ein echtes Signal an die Kids, Jungs und Mädels! Die Stars haben nämlich Vorbildfunktion für viele junge Menschen. Und hier würde man tatsächlich Vorurteile abbauen, wenn sie sich outen würden.“

„Wir sind ja eigentlich der Meinung, dass die sexuelle Orientierung eigentlich gar kein Thema mehr sein müsste, im öffentlichen Diskurs, dass das Jedermanns oder –fraus Privatsache sein muss, die schlichtweg hinzunehmen ist.

Will sagen: Wer bin ich, und wenn ja, wieviele? Ich bin Unternehmensberater, bin Buchautor, bin Politiker, liebe Gustav Mahler und ja, auch schwul, auch, aber meine ganze Persönlichkeit zentriert sich nicht um diese eine Sache. Sie ist meine Normalität, so wie für jeden Einzelnen die jeweils Ihre Sexualität die Ihrige Normalität ist.

Wir sollten aufhören, diese Normalität jeweils politisch überzustrapazieren und Homosexualität, Transgender u.s.w. zu einem Kulturkampf hochzustilisieren, wie Sie das tun, was eher dazu dient, die Gesellschaft, die eigentlich in dieser Frage einen in Deutschland bisher historisch doch maximalen Akzeptanzgrad erreicht hat, zu spalten. Denn erst mit Ihrer permanenten Überbetonung und Überdehnung, die dann bei vielen Neuzuwanderern auf kulturellen Widerstand stößt, schaffen Sie neue Probleme.“

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